Orpheus im Schacht
Eine Ruhrgebietsoper für Witten
Text und Musik:
Martin Tobiassen, Institut für Waldorf-Pädagogik Witten
Regie: Till Stauffer, Projektfabrik Witten
Choreographie: Marvin A. Smith, USA
Licht: Jörg Rost, Rostcrew Schwerte
[Mitwirkende]
[Probenphotos]
[Eurydike in der Mitte - 22.9.2006]
Hauptpersonen (in der Reihenfolge des Auftritts):
Orpheus (sterblich, aber wiedergeboren)
Antiker Sänger, Leierspieler und Ur-Lehrer der Menschheit. Lebte nach seinem tragischen Tod in der Musik weiter, bis er nun – zum zweiten Mal – unter neuen Voraussetzungen sein Leben führen darf. Ausgerechnet in Witten trifft er sich zum „Showdown“ mit Hades. Wie wird ihre Begegnung dieses Mal verlaufen?
Hades (unsterblich, aber trotzdem unglücklich)
Herr der Unterwelt, nach der Gewinnung verschiedenster Bodenschätze durch die immer zivilisierteren (?) Menschen nunmehr in seiner Bedeutung und Selbstachtung gesunken. Ist daher schlecht auf Vertreter dieser Gattung zu sprechen und in dieser Haltung erstarrt. Und nun befindet sich Eurydike in seiner Macht!
Eurydike (sterblich, wiedergeboren, aber in großer Gefahr)
Tänzerin und Muse (früher „Eichbaumnymphe“), Gemahlin des Orpheus. Auf der Hochzeitsreise der beiden bei einem Abstecher ins Muttental vom Weg abgekommen (ein schöner Falter flog vor ihr her), gerät sie in eine Erdspalte und verschwindet spurlos. Orpheus sucht sie, und als er den Schacht der „Zeche Nachtigall“ erblickt, ahnt er, dass sich sein Schicksal wiederholt. Kann er Eurydike dieses Mal erlösen?
Asphodelia (unsterblich und sehr ehrgeizig)
Herrin der dunkel geflügelten Scharen, die sich in den Leerräumen der Unterwelt eingenistet haben. Mit nicht geringem Einfluss auf Hades.
... weiter 22.09.2006
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